
Störungen der sozialen Interaktion führen zu einem erheblichen Leidensdruck und oft massiven Schwierigkeiten vor allem im schulischen und beruflichen Bereich.
Die nahen Angehörigen versuchen sich meist auf die Besonderheiten im Umgang mit der/dem Betroffenen einzustellen und ordnen auf persönliche Weise die einseitige Strukturbezogenheit, Ängste, Zornausbrüche und fehlende soziale Kontakte ein.
Solche Symptome können allerdings auch mit vielen anderen Krankheitsbildern zusammenhängen. Gerade deswegen ist eine genaue klinische Untersuchung notwendig. Ergänzend können Testpsychologie und Berichte vor allem der Eltern und nahen Angehörigen hilfreich sein.
Wann ist eine stationäre Behandlung sinnvoll?
Eine stationäre Behandlung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn die Besonderheiten der Autismus-Spektrum-Störung zu einer erheblichen Überforderung im beruflichen, sozialen oder privaten Alltag führen. Dies kann beispielsweise bei ausgeprägten sozialen Schwierigkeiten, wiederkehrenden Konflikten, Ängsten, Rückzug oder Schwierigkeiten bei Veränderungen und hohen Anforderungen des Alltags der Fall sein.
Auch bei zusätzlichen psychischen Beschwerden oder Krisen kann eine stationäre Behandlung hilfreich sein. Im geschützten Rahmen können die individuellen Belastungen genauer betrachtet und gemeinsam Strategien entwickelt werden, die einen besseren Umgang mit den eigenen Besonderheiten und den Anforderungen des Alltags ermöglichen.Bei bestätigter Diagnose wird die angemessene schulische und berufliche Gestaltung, unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken bei Autismus-Spektrum-Störung, besonders wichtig.
Hier hilft zusätzlich die Beratung durch unsere Sozialarbeiterin.
Bei weiteren Fragen informieren wir Sie gerne persönlich weiter.